Frankreich und seine Alpen-

Frank und Hubert auf den Spuren der Tour de France

Donnerstag den 10.08 2017 ging es um 3.30 Uhr los Richtung Le Monêtier-les-Bains wenigeKilometer vor Briancon-Frankreich wo Quartier gebucht wurde.

Nach ca. 930 Km und 10 Stunden Fahrt wurde Zwischenstation in Le Bourg-d´ Oissans gemacht,

die Räder fertig gemacht, das Trikot übergestreift und der erste Anstieg lag vor uns

-Alpe d'Huez (1860 m).

Nach einer kurzen Einrollfahrt (800 m)??? konnte der 13,8 km lange Anstieg in Angriff genommen werden. Die Zielankunft lag auf 1850m.

Oben Angekommen,eine einzige Enttäuschung Retortensiedlung vom feinsten.

 

Trotz allem eine Erfahrung reicher – wir waren oben der Mhythos lebt.

Freitag den 11.8.2017

Nach einem kräftigenFrühstück, was man in Frankreich so nennt, wurden die Räder fertig gemacht um den Col D´Izoard (2360 m) zu bezwingen.

Nach einer kurzen Einrollphase bis Briancon ging die Fahrt nach Cervieres, um dann die 22 Km zum Gipfel unter die Räder zunehmen

Mehrere Passagen im zweistelligen Prozentbereich machen den Pass auch sportlich anspruchsvoll.

Der Col D´ Izoard ist wohl der einzige Pass in seiner Kategorie, der auf gesamter Strecke einen Radstreifen auf der Straße aufweist. Rückweg ging durch das Durance-Tal, über Ariveux - Guillestre - Saint- Crepin – L`Argentiere la Bessee – Saint Marti nach Briancon.

In Briancon angekommen musste Frank noch eine 12 % Passage einbauen und das nach 110 Km.

Die letzten 14 Km wurden mit heftigem Gegenwind bei einem kleinen Bier beendet.

 

 

Samstag den 12.8.2017

Heute ging es zum Col du Galibier (2645 m) um diesen vom Col De Lautaret zum Gipfel in Angriff zu nehmen..

Die Auffahrt ist unerwartet unspektakulär, es gibt vor allem im unteren Teil der Südrampe kaum Kehren (insgesamt kommt die Galibier-Südrampe auf 8,5 km mit vergleichsweise wenigen acht Kehren aus). Dafür ist die Landschaft hier oben um so aufregender, ein karges aber höchst faszinierendes Hochgebirgspanorama tut sich auf – wunderschön sieht man z.B. auf die von Briançon her kommende Straße zurück. Etwas gewöhnungsbedürftig ist auch die Tatsache, dass es hier oben keine Leitplanken gibt, dank des wirklich geringen Verkehrs zwingt einen aber auch niemand, am äußersten Straßenrand zu fahren. Nach 8,5 km Bergfahrt erreichen wir auf einer Höhe von 2556 m den Gipfel.

Abfahrt- jetzt hieß es die Bremsgriffe und Lenker festhalten, runter nach Valloire.

Valloire liegt zwischen zwei berühmte Bergpässe: Galibier und Télégraphe.

Im Ort angekommen, ging es Richtung Col de Telegraphe (1430m) der Aufstieg betrug von hier aus 5 Km . Nach einem leckeren Baguette und einem Getränk, machten wir uns auf den Heimweg. Der Galibier wurde nun von der Nordseite angefahren bei herrlichem Wetter.

Von Valloire aus ging es Richtung Réfuge du Plan Lachat – 9 Km auf 1961m um dann den Einstieg zum Galibier unter die Pedale zu nehmen. Der Aufstieg von Valloire hat eine max Steigung von 14%, wobei die durchschnittliche Steigung 6,7% beträgt. Die 18 Km lange Passstraße endete dann auf dem Galibier, der im Sonnenschein wieder nach unten zum Col de Lautaret in Höchstgeschwindigkeit abwärts gefahren wurde.

 

Dieser Tag endete mit zufriedenen Gesichter.

Sonntag den 13.8.2017

Heute wurden die Räder wieder ins Auto gepackt, und ab ging es ins 94 Km entfernte Montvernier.

Wir wollten diesen urigen Pass Col de Chaussy (1532 m ) in Richtung Col De Madeleine unbedingt unter die Räderzu nehmen. Der Col de Chaussy verbindet Pontamafrey (499 m, 4 km westlich von St-Jean-de-Maurienne.

Die Auffahrt 11 Km mit 680 Hm war nicht ohne, der Prozentbereich bewegte sich immer um die 8-

9 %, hier hatte ich meinen ersten Einbruch. Mein Kopf sagte hier und nicht weiter, fuhr dann noch zum Gipfel, aber den Col de Madeleine hatte ich gestrichen.

Ich meinte das Frank zum Col de Madeleine fahren sollte, fuhren aber gemeinsam zurück.

Im Auto meinte Frank dann das er auf dem Rückweg dann eben den

Col de Telegraphe (1566m) mit dem Rad fahren könnte, und ich oben mit dem Auto auf ihn warten sollte. Gesagt, getan.

Die Auffahrt zum Col du Télégraphe beginnt in St.-Michel-de-Maurienne an einer zentralen Kreuzung.

Wie auch immer, zum Télégraphe muss man zwar auch knapp 850 Hm bezwingen, dank der sehr regelmäßigen Steigung von maximal 9 % sollte man jedoch schnell seinen Tritt finden und recht gemütlich hochkurbeln können.

Ich fuhr dann gemütlich den Col hoch, im Fahrzeug von Frank, und wartete am Pass auf Ihn.

Nach einem Kaffee traten wir dann die Rückfahrt an.

 

 

Montag den 14.8.2017

Letzter Tag vor der Heimreise, keiner wollte mehr mit dem Auto zum nächsten zum Highlight

fahren. Wir beschlosen noch mal den Galabier unter die Räderzunehmen, aber von Le Monêtier-les-Bains aus. Richtung Galibier ging es ca 14 Km mit einer moderaten Steigung zum Col De Lautaret um dann den Col de Galibier nochmals8,5 Km mit dem Rad zu erklimmen, diesmal ohne störenden Wind, ganz entspannt.

Nachdem wir wieder Am Col d Lautaret angekommen waren, kehrten wir im café de la ferme - col du lautaret ein, um „Kaffee geht immer“ zu genießen.

Wir machten es uns in den Liegestühlen bequem und ließen die letzten Tage noch mal Revue passieren.

 

Frankreich war eine Bereicherung "mit dem Rennrad".


  1. RTW Sankt Augustin-Menden auf Jahrestour

Der Radtouren- und Wanderfahrerverein aus Menden hat sich vom 18. bis 21. Mai wieder aufgemacht (Foto 1) eine neue Landschaft zu erkunden. In diesem Jahr stand die Umgebung der Wasserburgenstadt Lüdinghausen im südlichen Münsterland an; etwa 25 Kilometer von Münster entfernt.

Nach Ankunft gegen Donnerstag mittag in einem neuen Hotel am Rande einer Parklandschaft, die im Zuge der Regio 2015 geschaffen wird, sollte gleich die erste Radtour starten. Die Räder standen bereit (Foto 2) als der erste Regen kam. Kurz entschlossen wurde die Alternativplanung hervor geholt und die Hotelumgebung (Foto 3-4) sowie das Zentrum von Lüdinghausen, in dem nicht ganz zufällig sehr gute Torten auf die Radler warteten (Foto 5) besichtigt. Da alle süßen Sachen aufgegessen wurden, kam den Radlern auch das Wetter entgegen, sodass bis zum exzellenten Abendessen im Hotelrestaurant auf der Terrasse (Foto 6) der erste Tag genüsslich voran schritt.

Am Freitag waren die Radler nicht zu bremsen. Der Regen wurde nicht wahr genommen, denn es gab ja die Regenkleidung. Es war vorgesehen, entlang des Dortmund-Ems-Kanals nach Senden zu radeln. Da einige Mitfahrer die Regenhose noch in der Satteltasche hatten, musste ein Zwischenstopp erfolgen (Fotos 7-9). Die Kälte zog dann unter die Kleidung und eine Abkürzung wurde beschlossen. Jedoch das angefahrene Café machte erst in zwei Stunden auf. Also musste eine Gaststätte her. Dank der guten Ortskenntnis aufgrund der Vortour wurde diese mit netten Randerscheinungen (Foto 10) auch bald gefunden (Foto 11). Im Hotel wieder angekommen konnte der Eine oder Andere nochmals schnell in der City etwas besorgen, ein Eis vernichten oder sich für den Abend vorbereiten. Zum Abendessen war bei einem Italiener in einem historischen Gebäude gebucht, der alles bot was der Abend so brauchte (Foto 12).

 

Schon stand der Samstag an und das Wetter hatte Einsicht mit allen Radfahrern. Es wurde über kleine urige Radwege durch Lüdinghausen das Schloss Nordkirchen angefahren; vor der Einfahrt aber noch schnell ein Cappuccino genossen (Foto 13). Der Schlosspark konnte mit den Rädern befahren werden (Fotos 13-15), so wurden auch Frösche gefunden, die ihres Gleichen suchen (Foto 16). Die Parkanlage (Fotos 16-17) lud zum Verweilen ein, was die Hochzeiten (Foto 19) belegten. Natürlich darf in einem Park kein Müll liegen bleiben (Foto 20), was von den Mendenern selbstverständlich beachtet wurde. Nach dem Abendessen in der Gaststätte, die am Vortag die Rettung darstellte, musste der bekannte Absacker in der Hotelhalle her (Fotos 21-22). Was können die Rheinländer bei einem solchen Getränk? Natürlich singen: „Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien ….“.

Am Abreisetag mussten die Räder wieder auf und in den Autos verladen werden. Den vergangenen Anstrengungen geschuldet fand dann die letzte geplante Radtour nicht mehr statt. Vielmehr wurde der Rosengarten in Seppenrade angefahren (Fotos 23-26). Leider war es für die volle Blütenpracht noch jahreszeitlich bedingt etwas früh. Dennoch war dies ein schöner Tourabschluss, der mit einem Palatschinken (Foto 27) vor der Rückreise gekrönt wurde.

 

Nun wird das Tourenteam für 2018 gesucht.